Plastiksäcke - ökologisch weit besser als ihr Ruf
Kunststofftaschen wird der Kampf angesagt! Politisch wird das Thema mit unsachlichen Vorstössen und Argumenten ausgeschlachtet. Anderseits erstaunt, dass die Taschen mehrmals benutzt und aufbewahrt werden. Die Nachfrage seit Jahren konstant ist und auch Grossverteiler kein plastikfeindliches Verhalten feststellen.
Schweizer Grossverteiler verkaufen heute rund drei Mal mehr Papier- als Plastiktaschen und wollen mit höheren Preisen die Kaufschwelle erhöhen. Die Lebensmittelindustrie sieht keine Alternativen zu Knotenbeuteln die, neben einer weitaus schlechteren Ökobilanz, nur aufwendigere und weit umweltfeindlichere Verpackungen zur Folge hätten. Die in der Schweiz verwendeten Plastiksäcke und Tragetaschen machen nur ein halbes Prozent des Kunststoffverbrauchs aus. Statt offener Deponien gibt es in der Schweiz funktionierende Entsorgungssysteme. Damit werden Kunststoffabfälle bis zu 99% wiederverwertet oder sind willkommene Energiespender in Kehrichtverbrennungsanlagen, wobei der Heizwert von Polyethylen rund 6,5 Mal höher ist als der von Papier. Damit werden zudem die bei der Produktion anfallenden Energiekosten mehr als wettgemacht, nicht zuletzt weil der Verbrauch von Erdöl für die PE-Herstellung nur knapp 1,5% beträgt. Selbst die EMPA (Eidg. Materialprüfungs- und Forschungsanstalt) folgert in ihrem Bericht, dass selbst die zehnfache Nutzung einer Stofftasche keine bessere ökologische Belastung zeigt als Plastiktaschen die sogar bei einmaligem Gebrauch die mit Abstand umweltfreundlichste Alternative bietet.
Folag hat schon lange konzipiert und reagiert
Konzepte welche die Mehrfachnutzung und die Wiederverwertung fördern, unterstützt auch Folag und der Kunststoff-Verband Schweiz. Folien werden dünner, womit in den letzten vierzig Jahren die Rohstoffersparnis um bis zu 70% gesenkt werden konnten. So werden auch bei Folag stets neue, umweltfreundliche Materialien geprüft. Leichtere, dünnere aber dennoch sichere und stabile Verpackungen entwickelt und realisiert. Wie zum Beispiel die nachfolgende Folag-Filmreihe.
Folag Filmreihe – umwelt- und ressourcenschonend
Unter der Bezeichnung FOLAGFILM werden vier ökologisch einwandfreie Verpackungsfolien angeboten, wobei jedes Material auf seine Art zur optimalen Anwendung beiträgt. FOLAG-FILM CLASSIC aus Polyethylen: Bewährt, ohne Weichmacher, ohne Schwermetalle, physiologisch unbedenklich schneidet punkto Ökologie besonders gut ab. Die FOLAGFILM SMART-Reihe wiederum spart wesentlich Rohstoffe ein indem konventionelle PE-Folien in ihrer Dichte erheblich reduziert werden. Wie Alu oder PET lässt sich Polyethylen reziklieren, daher werden bei Folag bereits über ein Drittel aller Folien aus solchem Material hergestellt, und sind Basis für die Produktreihe FOLAGFILM ECO. Als Alternative zu Polyethylen bewährten sich biologisch noch besser abbaubare, ja sogar kompostierbare Rohstoffe die heute unter dem Namen FOLAGFILM BIO ab Stärken von 6 my vertrieben werden. Damit bietet Folag von synthetisch modifizierten PE-Typen bis hin zu Filmen aus kompostierbaren, nachwachsenden Rohstoffen wie PLA oder Stärke alles aus einer Hand an.
Qualitativ hochwertige Tragetaschen à la carte
Die ökologisch sinnvolle Folienherstellung ist das eine – die fachgerechte, marktkonforme Herstellung von Tragetaschen die logische Konsequenz. Folag bietet, neben einer umfassenden Beratung, verschiedene Arten: Sei es das Modell Basic mit bewährtem Griffloch. Easy mit Schlaufe, Classic mit Bügel. Modern mit einer Kordel oder mit Gewebeband. Daneben werden Tragetaschen nach Kundenwunsch gefertigt – und selbstverständlich auch solche aus Papier. |